Dienstag, 27. Dezember 2016

We want YOU!





Der CSD Wiesbaden 2017 steht vor der Tür und neben zahlreichen Helfer*innen während der Veranstaltungen suchen wir Organisator*innen und Teamleiter*innen, die uns zwischen Januar und Mai helfen, den CSD vorzubereiten.


Für folgende Teams suchen wir je 2 Organisator*innen bzw. Leiter*innen, die der CSD-Projektleitung und dem WaWi-Vorstand als Ansprechpartner*in dienen und das Team eigenständig organisieren.
Dazu werden die Erfahrungen und Materialien der vergangenen Jahre natürlich zur Verfügung gestellt.


Für jedes Team werden ebenfalls Mitglieder gesucht, welche die Leitung unterstützen!






Melde Dich bei  Fragen und Interesse unter warmeswiesbaden@googlemail.com



                                 

                                  

                                  

Montag, 14. November 2016

Vielfalt macht SCHLAU. Ein Workshop für Diversität und Akzeptanz.

Donnerstag, 17.11.2016 um 19:00 Uhr im Frauen Museum Wiesbaden (Wörthstr. 5)

Etwa 5 bis 10 % der Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens, dass sie homo-, bi-, trans*- oder intersexuell sind. Viele Menschen machen diese Erfahrung in jungen Jahren, manche sind älter. Fast immer bildet der Moment des Coming-outs ein entscheidendes Lebensereignis. Vorurteile und Stereotype sind nicht nur bei Außenstehenden präsent, sondern sind bis zum Coming-out internalisiert und erschweren den Prozess.

SCHLAU Wiesbaden ist ein Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt. Wir coachen Jugendliche im Umgang mit Diversität. Ziele sind die Sensibilisierung für und die Förderung von Akzeptanz von unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen.
Aber was ist eigentlich mit den Erwachsenen? Wir laden alle Interessierten, ob jung, ob alt, dazu ein, bei einem SCHLAU-Workshop mitzumachen.

Wir freuen uns, in diesem Jahr erneut das frauen museum wiesbaden als Kooperationspartner*in gewonnen zu haben.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, erleichtert uns aber die Planung: warmeswiesbaden@gmail.com

Veranstalter: SCHLAU Wiesbaden (Warmes Wiesbaden E. V., AIDS-HIlfe Wiesbaden E. V.) und frauen museum wiesbaden.



Mittwoch, 2. November 2016

Buntes Bündnis in Hessen beschert sogenannter "Demo für alle" eine krachende Niederlage


Weit über 2.000 Demonstrant_innen folgten dem Aufruf von knapp 100 Organisationen, die sich im "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung" organisiert hatten.

In einem bunten und friedlichen Protest richteten sich die Teilnehmenden gegen die homophoben, diskriminierenden und ausgrenzenden Parolen, die von der sogenannten "Demo für alle" in Wiesbaden verbreitet wurden. Dort tummelten sich neben "besorgten Eltern" auch rechtsradikale jeglicher Ausprägung und waren, allen öffentlichen Lippenbekentnissen zum Trotz, vor Ort auch erwünscht. So wurden nachweislich hochrangige NPD Funktionäre als Ordner eingesetzt.

Wer auf dieser Ebene vorgibt "nicht homophob" zu sein und doch eigentlich nur "den Dialog zu suchen", ist entweder sehr naiv, oder hochgradig dreist.

Seit Jahren suchen wir den Dialog und bieten allen Menschen einen offenen Einblick in unsere Projekte. Von "Die Bunte Nummer", über "SCHLAU", bis zum Runden Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen gibt es zahlreiche Angebote, die sich Jede*r anschauen kann und die wir regelmäßig öffentlich vorstellen. Der Vorwurf, wir würden den Dialog verhindern, ist daher aus der Luft gegriffen.

Ähnlich liegt es mit dem als Vorwand genommenen Lehrplan Sexualerziehung, der in Zusammenarbeit mit Landeselternverband, Kirchen, Szenevereinen, Lehrkräften und Politik erstellt wurde. Eine Beteiligung der, hauptsächlich aus anderen Bundesländern mit Bussen angereisten, Personen ist bei einem solchen Landesthema natürlich nicht vorgesehen.


Den Verein Warmes Wiesbaden e.V. freut es, dass unserem Aufruf zu dem Bündnis eine so breite Menge an Organisationen gefolgt sind und somit der Großteil der Gesellschaft hinter den grundlegenden Rechten ALLER Menschen stehen und diese Informationen auch an die kommenden Generationen weitergeben wollen.


Den etwa 700 Teilnehmenden der sogenannten "Demo für alle" war nach kurzer Zeit klar, dass in Wiesbaden und Hessen keine großen rechten Würfe zu machen sind, so dass sie die Stadt wie ein böser Spuk nach kurzer Zeit wieder verließen. Mit einem verzweifelten Versuch der Wiesbadener AfD, doch noch Profit aus dem Wochenende zu schlagen, machten sie sich endgültig lächerlich. So wollte man das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus nutzen, um gegen den Oberbürgermeister Sven Gerich zu punkten. Dabei recherchierte man wohl nicht gut genug und übersah, dass diese Diskussion schon von einem Gericht geklärt wurde und zwar zugunsten der Flagge.


Wir ziehen ein erfolgreiches, positives Resümee und freuen uns, dass in Wiesbaden zwar immer Platz für faktenbasierte Diskussionen, jedoch NIE Platz für Hetze und gesellschaftliche Rückschritte ist.

Wir werden IMMER mehr sein, als der diskriminierende Mob, der sich als "bersorgte Bürger" tarnt.





Donnerstag, 13. Oktober 2016

Aufruf zur Demonstration des "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung"





Das „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ ruft auf zur Demonstration und Kundgebung am 30.10.2016




Als Bündnis vieler Vereine und Initiativen aus Wiesbaden und Rhein-Main treten wir für die Akzeptanz der Mannigfaltigkeit von Lebensweisen in Hessen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung ein.
Das Land Hessen hat im September endlich einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt sexueller Orientierungen anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht. Diese emanzipatorische und freiheitliche Aufklärung befürworten wir, denn sie befähigt junge Menschen bei ihrer sexuellen Identitätssuche Selbst-und Fremdverletzungen zu vermeiden, Selbstbewusstsein zu entwickeln und unerwünschten Übergriffen ein deutliches „Nein“ entgegenzusetzen.


Am 30.10.2016 will die sogenannte „Demonstration für Alle“ (DfA) den öffentlichen Raum in Wiesbaden einnehmen, wider den hessischen Lehrplan. Der Titel der sogenannten „Demo für Alle“ impliziert, dass alle Andersdenkenden und Anderslebenden kein Teil der Gesellschaft sind. Konform dazu lehnt die DfA Sexualaufklärung in der Schule strikt ab. Die Organisator*innen der DfA wollen zurück in die 1950er-Jahre, als Vielfalt und Akzeptanz keine Rolle spielten und sich alles dem traditionellen Familienbild unterzuordnen hatte. Daher mobilisiert die DfA mittels gezielter Desinformation und Vorurteilen gegenüber Schwule, Lesben und Trans*. Umgekehrt zwingen gerade Eltern mit der Ideologie der DfA ihren Kindern überkommene Geschlechterrollen vom Kleinkindalter an auf, was eine tatsächliche Frühsexualisierung ist.
Die Organisator_innen der DfA haben eine Demonstration für 2.000 Menschen angemeldet. Neben Teilen der rechtspopulistischen AfD rufen auch extrem rechte Gruppierungen wie die „Identitäre Bewegung Hessen“ zu der DfA auf. Dem tritt unser Bündnis entschieden entgegen!


Wir treten für eine freie und pluralistische Gesellschaft ein, die von den Grundwerten des gegenseitigen Respekts und der Akzeptanz aller Sexualitäten, Nationalitäten und Religionen getragen ist und ein gutes zwischenmenschliches Miteinander ermöglicht. Wir fordern die volle Emanzipation aller Geschlechter und Sexualitäten und eine dementsprechende Erziehung, die unseren Kindern die Chance zur freien und selbstbestimmten Entwicklung gibt.


Wir stehen nicht nur am 30.10. für eine offene Gesellschaft ein, in der Menschen einander respektieren und akzeptieren. Demokratie und menschliches Miteinander bauen auf dieser Basis auf. Aus diesem Grund ist ein gesellschaftlicher Rückschritt um Jahrzehnte für uns nicht akzeptabel. Wir stellen uns gegen die gezielte Panikmache und erneuerte Vorurteile und werben für die Akzeptanz
verschiedenster Lebensweisen.




Beteiligt euch! Das „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ setzt sich am 30. Oktober in Wiesbaden entschlossen für ein plurales und demokratisches Wiesbaden ein.








Donnerstag, 22. September 2016

Runder Tisch zu LSBT*IQ und 1. Warme Wiesn in Wiesbaden

Liebe Freund*innen,

eine tolle Woche, diese letzte Woche. Gemeinsam konnten wir in Wiesbaden einiges bewegen. Am 15.09. trat der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen in Wiesbaden zusammen und einen Tag später am 16.09. feierten wir die erste Wiesbadener Warme Wiesn auf dem Freudenberg.


Runder Tisch

Zuerst war da der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen, an dem wir uns als Verein gemeinsam mit anderen Vereinen und Gruppierungen beteiligen. Als Runder Tisch hatten wir den Leiter der Münchner Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ins Rathaus eingeladen. Die Stadt Wiesbaden stellte uns hierfür den ganz großen Saal zur Verfügung: Den Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung. Und, hurra, das Interesse war so groß, dass wir den Saal bis auf den letzten Platz füllen konnten!

Bild: LSU Hessen

Mit dabei auch die Koordinierungsstellenleiter aus Frankfurt und Mainz. Wir informierten und diskutierten und freuten uns über das rege Interesse. Und vor allem freuten wir uns zu hören, dass uns alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung bei unserem Vorhaben unterstützen würden, eine eben solche Koordinierungsstelle auch in Wiesbaden einzurichten. Das ist ein zentrales Ziel des Runden Tisches von Anfang an.

Bild: LSU Hessen


1. Warme Wiesn

Dann feierten wir gemeinsam mit der Kerbe- und Carnevalsgesellschaft Freudenberg die erste Wiesbadener Warme Wiesn. Fast ein Jahr ist es her, dass die KCG Freudenberg auf uns zugekommen ist und uns dazu einlud, das Freudenberger Oktoberfest mitzugestalten. Darüber haben wir uns riesig gefreut, denn für uns ist es toll zu erfahren, dass wir von allen Teilen der Stadtgesellschaft angenommen werden und in unseren Anliegen unterstützt werden. Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz. Danke, liebe KCG Freudenberg!

Bild: Warmes Wiesbaden

Samstag, 17. September 2016

Mitglieder: Einladung zur Mitgliedsversammlung am 1.10.2016

Wir laden unsere Mitglieder zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein:
Am Samstag, den 01.10.2016 um 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten des „Heimathafen“, Karlstraße 22.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung besteht noch ausreichend Zeit zum gemütlichen Beisammensein.

Danke, dass wir gemeinsam jeden Tag ein Stückchen wärmer machen können.


Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Berichte 2015
  2.1. Tätigkeitsbericht
  2.2. Kassenbericht
3. Entlastung des Vorstandes
4. Themen
  4.1. Vereinsadresse
  4.2. Regelungen zum Alter der Mitglieder
  4.3. Mitgliedsbeiträge
  4.4. Mittelfristige Finanzplanung
5. Ausblick 2017+
  5.1. Geplante Projekte
  5.2. Wünsche, Anregungen
6. Sonstiges

Donnerstag, 8. September 2016

„Perspektiven städtischer LSBT*IQ-Arbeit – was wir von München lernen können.“

Einladung: Donnerstag, 15.09.2016 um 19:00 Uhr
im Stadtverordnetensaal des Wiesbadener Rathauses

Liebe Freund*innen,

Der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen Wiesbaden tritt seit Oktober 2014 regelmäßig im Rathaus zusammen um Aktionen und Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Ihm gehören lokale Vereine, Projekte und Initiativen an, welche dieses Netzwerk zusammen mit der Stadt Wiesbaden gegründet haben. Eine erste Aktion haben wir bereits auf den Weg gebracht: Unser Vielfaltsplakat, das vier Wochen in den ESWE-Bussen durch Wiesbaden fuhr und vielerorts aushängt.
Am 15.09.2016 folgt nun unsere erste gemeinsame Veranstaltung.
Der Leiter der Münchner Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Andreas Unterforsthuber kommt nach Wiesbaden. Er wird darüber informieren, wie es zur Einrichtung dieser Stelle in München kam, welche Bedeutung eine solche Stelle für die Stadtgesellschaft hat, warum es wichtig ist, diese Vielfalt städtisch zu verankern, und wie es in München gelingen konnte, diese Stelle auch haushaltsrechtlich abzusichern und aufzubauen.
Darüber hinaus freuen wir uns über die Teilnahme der LSBT*IQ-Koordinierungsstellenleiter Oliver Boerdner (Mainz) und Ali Temur (Frankfurt), die ebenfalls mitdiskutieren werden.

Die Einrichtung einer solchen Koordinierungsstelle in Wiesbaden halten wir für wichtig und zeitgemäß. Das zeigt auch die steigende Anzahl der Einrichtungen in anderen deutschen Großstädten. Vielfalt braucht Repräsentanz und Ansprechpartner*innen – für die Stadtgesellschaft wie auch für die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung.
Wir freuen uns darauf, mit Euch gemeinsam diesen Weg zur Einrichtung einer städtischen LSBT*IQ-Koordinierungsstelle in Wiesbaden zu bestreiten.

Seid mit dabei und unterstützt uns:
Am 15.09.2016 um 19:00 Uhr im Stadtverordnetensaal des Wiesbadener Rathauses.
Wir freuen uns auf Euch!

Das Einladungsschreiben unseres Schirmherren OB Sven Gerich kann hier abgerufen werden.



Mittwoch, 3. August 2016

Die Bunte Nummer feiert heute Geburtstag!


Die beiden Wiesbadener Vereine AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V. und Warmes Wiesbaden e.V. arbeiten seit inzwischen drei Jahren erfolgreich zusammen in dem Projekt „Die Bunte Nummer“.

Die Beratungshotline für alle Menschen die Fragen rund um das Thema „Coming-Out“ haben, ist jeweils dienstags und donnerstags zwischen 19:00 und 21:00 Uhr geschaltet und wird in dieser Zeit von geschulten Beraterinnen und Beratern betreut. Bei Interesse erreicht man die Hotline zum Festnetz Tarif unter 0611 - 309211 

„Wir freuen uns, dass unser Angebot in Wiesbaden bekannter wird. Dies zeigt sich auch in einer steigenden Zahl von Anrufen, die den Bedarf sich zum Thema Coming-Out auszutauschen sichtbar macht. Es sind Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, die uns ansprechen. Häufig sind wir die Ersten, mit denen sie über diese Themen sprechen.“ meint Meike Vollmar von Warmes Wiesbaden e.V.

Bei einer Zusammenkunft mit Vertretern und Vertreterinnen beider Vereine anlässlich des Jubiläums zum 3. August 2016 betont der Schirmherr der ersten Stunde, Axel Imholz, „Es ist gut, dass Toleranz und Akzeptanz für Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung in unserer Gesellschaft zugenommen haben, von echter Normalität sind wir aber noch einiges entfernt. Umso wichtiger ist es, dass Menschen in der Phase in der sie ‚zu sich selbst stehen‘, nicht alleine sind und jemanden finden, mit dem sie sich vertrauensvoll austauschen können.“



Peter Schneider, Mitarbeiter der AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V., fügt an „Wir fühlen uns für die Zukunft gut gerüstet. Unsere Berater_innen haben einen hohen Standard in ihrer Beratungsqualität, nicht zuletzt dank der Ausbildungskooperation mit dem Wiesbadener Kinder- und Jugendtelefon.“

Dienstag, 28. Juni 2016

Vielfalt in Wiesbaden. Dafür stehen wir!

Die Akteur*innen des Runden Tisches zu LSBT*IQ-Lebensweisen in Wiesbaden haben als erste gemeinsame Aktion dieses Plakat konzipiert und umgesetzt.
Seit Montag fährt es für vier Wochen durch Wiesbaden - in den ESWE-Bussen.
Auch wir haben uns beteiligt und freuen uns über das Ergebnis!


Dienstag, 14. Juni 2016

Ein paar Gedanken...

Nochmal ein herzliches Dankeschön nach Mainz für die Ausrichtung der heutigen Mahnwache anlässlich des Attentates in Orlando. Vielen Dank, dass wir gemeinsam mit Euch unserer Trauer Ausdruck verleihen durften.
Nach der Mahnwache haben wir uns heute zu unserem regulären Stammtisch im Café Klatsch getroffen. Das Zusammensein hat gut getan. Natürlich war dieser Stammtisch nicht wie andere Stammtische...
Wir haben ein paar Gedanken, Wünsche, Hoffnungen aufgeschrieben, die wir gerne mit Euch teilen möchten und die wir auch gerne weiter ergänzen (warmeswiesbaden@googlemail.com):


"..."

"Sprachlos! Meine Gefühle sind so schmerzerfüllt, mein Mund kann das nicht mehr in Worte fassen."

"Eine Opfergruppe wird systematisch bagatellisiert und keinen scheint es zu stören?! Wann ist endlich Schluss??"

"Liebe ist Liebe... und dafür sollten sich ALLE Menschen stark machen."

"Ihr seid nicht allein! Als LGBT*IQ Community sind wir eine große Familie. Euer Schmerz ist unser Schmerz. Eure Hoffnung ist unsere."

"Wenn Intoleranz zu Hass führt, führt es zu großem Leid und Schmerz für alle Menschen."




Orlando


Auch wir sind tief betroffen über die Ereignisse in Orlando.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen.


In Mainz am Hauptbahnhof wird heute am 14.06. um 18:00 Uhr eine Mahnwache stattfinden. Dieser schließen wir uns gerne an.

Um 20:30 Uhr treffen wir uns wie gehabt im Café Klatsch in der Marcobrunnerstr. 9 in Wiesbaden. Wer ein paar Gedanken zu den Ereignissen teilen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Diese könnt ihr entweder heute Abend mit uns teilen oder aber elektronisch an uns übermitteln. Wir werden sie sammeln und hier auf diesem Blog veröffentlichen.

Außerdem könnt ihr die LGBT*IQ-Community in Orlando unterstützen, die in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren viel bewältigen muss. Einen Link zur Spendenseite von Equality Florida findet ihr hier.

Das Statement von Equality Florida möchten wir gerne teilen:

We are reeling from the tragic news that a gunman opened fire on the 2am capacity crowd at Pulse leaving 50 people dead and over 50 injured according to preliminary reports.
We are heartbroken and angry that senseless violence has once again destroyed lives in our state and in our country.
Gay clubs hold a significant place in LGBTQ history. They were often the only safe gathering place and this horrific act strikes directly at our sense of safety. June commemorates our community standing up to anti-LGBTQ violence at the Stonewall Inn, the nightclub that has become the first LGBTQ site recognized as a national monument.
We have received a steady stream of emails and messages from those seeking to help or to make sense of the senseless. We make no assumptions on motive. We will await the details in tears of sadness and anger. We stand in solidarity and keep our thoughts on all whose lives have been lost or altered forever in this tragedy.

Sonntag, 22. Mai 2016

Wiesbaden ist #... als du denkst. CSD 2016


Es ist soweit, der CSD Wiesbaden 2016 steht vor der Tür.

Am Samstag, den 04.06.2016 werden wir wieder mit einer Demonstration, einem großen Sommerfest mit 2 Bühnen und großem Programm, sowie der legendären CSD Party in 2 Hallen ganz Wiesbaden zum kochen bringen.

Aber schon eine Woche vorher geht es los.
Das Rahmenprogramm reicht von einem Charity Verkauf bei LUSH Cosmetics, über unsere Kick-off Veranstaltung im 2Böcke bis hin zu den 2 grandiosen Filmen im Turnau Filmtheater.

Hier ein kurzer Überblick über alle Termine:

27.05. 
Charity Pot Party bei LUSH Wiesbaden (ganztägig):
(Der Gewinn aus dem Verkauf der Hautcreme "Charity Pot" an diesem Tag geht direkt an den CSD Wiesbaden 2016)


28.05. 
Demo-Schilderworkshop: 
Gemeinsam werden am Schlachthof Demoschilder für den 04.06. vorbereitet. genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

!!!ACHTUNG der Termin ENTFÄLLT!!! (neuer Termin wird bald bekannt gegeben)
Stadtrundgang "Frauen in Bewegung - 1968 und die Folgen":
Die Autonome Frauen- und Leobenbewegung manifestierte sich auch in Wiesbaden. Das Frauenmuseum lädt ein zu einem Stadtrundgang.
"Eintritt": 7,50€
keine Anmeldung notwendig
!!!ACHTUNG der Termin ENTFÄLLT!!! (neuer Termin wird bald bekannt gegeben)

La Cage aux folles - Party im Narrenkäfig, Adolfsallee 44 (18 Uhr):
Ganz nach dem Motto "bunt, schrill, laut & Fummel erwünscht"!
Star-Treffen mit Ronny Rolls & Friends
20% des Umsatzes gehen an den CSD!

CSD Sommerkino im Murnau Filmtheater (18 Uhr und 20:15 Uhr):
Gezeigt werden die Filme "Lichtes Meer" und "Liz im September" (OmU).
Filminformationen und genaue Vorführungszeit siehe Links.
Die AIDS-Hilfe Wiesbaden lädt zu einem Sektempfang vor beiden Filmen ein. Die Einnahmen gehen an ein Kooperationsprojekt der AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V. und Warmes Wiesbaden e.V.


29.05.
CSD Sommerkino im Murnau Filmtheater (18 Uhr und 20:15 Uhr):
Gezeigt werden die Filme "Lichtes Meer" und "Liz im September" (OmU).
Filminformationen und genaue Vorführungszeit, siehe Links.


01.06.
Kick-Off Empfang im 2 Böcke, Häfnergasse 3 (20 Uhr):
Live-Musik und Travestie-Act "Viktoria" (Muttr von drr WolgA)
Anschließend gemütliches Beisammensein!
Eintritt: Frei!


03.06.
Love has no gender Party im Club Alibi, Taunusstraße 27 (23 Uhr):
CSD-Warm-Up Party


04.06.
CSD-Wiesbaden

14 Uhr 
Start der Demo am Warmen Damm (Aufstellung ab 13:30 Uhr)
Jede_r ist willkommen, Gruppen bitte vorab unter demo-parade@csd-wiesbaden.de anmelden.

16:30 Uhr 
Beginn des Sommerfestes auf dem Gelände des Schlachthofes
Hauptbühne mit Showtanz und den Liveacts "We are diamonds!" und "Kery Fay" sowie riesiger Tombola
Kulturbühne mit Tanzkurs, Tanzcafe, Lesungen und Karaoke.
Moderation: Gracia Gracioso

Für das leibliche Wohl von Vegan bis Carnivor und von Saft über Bowle bis Bier/Sekt ist bestens gesorgt.

22 Uhr
Große CSD Party im Schlachthof auf 2 Floors
Floor 1 (Halle) - DJ Isa (Juicy!) + Anna (80-90-00)
Floor 2 (Kesselhaus) - Kollektiv AROMA + DJ Alex D-part

Gin-Bar vom 2 Böcke
Lounge mit Cocktails und Chill-out


Alle aktuellen Infos finden sich auf www.csd-wiesbaden.de sowie auf Facebook

Freitag, 13. Mai 2016

Aktion zum IDAHOT

Am 17. Mai rufen wir gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V. anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie und Transphobie (kurz: IDAHOT) zu einer bunten Aktion gegen Diskriminierung auf.

Nach einer Kundgebung auf dem Dernschen Gelände (Beginn 17:30) werden um 18 Uhr bunte Luftballons in den Himmel steigen, um ein Zeichen für Vielfalt zu setzen.

Seit 2005 findet jährlich am 17.05 der IDAHOT statt. An diesem Tag strich 1990 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten. Weltweit erinnern an diesem Tag Aktionen daran, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen und Intergeschlechtliche diskriminiert und in vielen Ländern strafrechtlich verfolgt werden. In zehn Ländern wird Homosexualität sogar noch mit dem Tode bestraft.


In Deutschland ist seit 1994 mit der Abschaffung des Paragraphen 175 Homosexualität nicht mehr strafbar. Dennoch werden lesbische, schwule, bisexuelle Menschen sowie Transmenschen und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) noch immer diskriminiert. Ihre rechtliche Gleichstellung ist noch nicht erreicht.

Macht mit bei unserer Aktion am 17. Mai, kommt zum Dernschen Gelände und lasst einen Luftballon als sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung steigen!

Montag, 2. Mai 2016

SCHLAU Wiesbaden @ SCHLAU Hessen Teamtag 2016

Teamer*innen aus den fünf hessischen Lokalprojekten sind am 30.04.2016 zum diesjährigen Teamtag von SCHLAU Hessen nach Frankfurt gekommen.
Wir waren mit unserem Wiesbadener SCHLAU-Team auch dabei.

Den Teamtag haben wir genutzt, um uns über unsere Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit auszutauschen und neue Anregungen und Impulse für unsere Workshops und Teams zu sammeln.
Zu Beginn haben wir die neuen, im November 2015 beschlossenen Qualitätsstandards des SCHLAU-Netzwerks besprochen, welche demnächst in Kraft treten, ebenso wie das neue Design, mit dem SCHLAU bald auftreten wird.
In Gesprächsrunden haben wir uns insbesondere über unsere Haltung zu und unseren Umgang mit Rassismus ausgetauscht sowie über das Thema Religion und LGBTIQ* gesprochen.

Unsere regelmäßigen Teamtage sind ein Teil unserer Vernetzungs- und Fortbildungsarbeit, die es uns ermöglichen unsere Workshops, Standards und Methodik zu reflektieren. Neben Grundqualifikationen für neue Teamer_innen sowie Fortbildungen mit externen Inputs sind sie ein wichtiger Aspekt der Qualitätssicherung unserer Arbeit.

Wir danken den Organisator*innen für diesen gelungen Teamtag!

Mehr zu SCHLAU Hessen gibt es hier.
Mehr zu unserem Wiesbadener SCHLAU Projekt, das von uns in Zusammenarbeit mit dem MIA Präventionsteam der AIDS-Hilfe betrieben wird, findet ihr hier auf unserer Seite.

Freitag, 22. April 2016

22.-24.4. Queer Gelesen - das schwullesbische Lesefestifal




Heute startet Queer gelesen - das schwullesbische Lesefestival in der Bar jeder Sicht in Mainz.
Um 20:00 Uhr geht es los. Das vollständige Programm kann hier eingesehen werden.

Das schwullesbische Lesefestival „QUEER gelesen“ geht in die dritte Runde: Am Wochenende vom 22. bis 24. April lesen in Mainz Autoren aus ganz Deutschland queere Literatur. Neben bekannten Schriftstellern wie dem mehrfach ausgezeichneten T.A. Wegberg, der im Gay-Romance-Bereich bekannten Chris P. Rolls und Judith Hüller, deren witzige lesbische Romane im Carlsen Verlag erschienen sind, stellen auch Autoren aus dem Rhein-Main-Gebiet ihre aktuellen Bücher vor. Zu Gast sind unter anderem Tanja Meurer, die aus ihrem neuen Fantasy-Roman „Die Seelenlosen“ lesen wird, und Nino Delia, die ihr lesbisches Märchen „Als die Mädchen zu Wölfen wurden“ vorstellen wird. Die Zuhörer erwartet eine bunte Mischung aus humorvollen und dramatischen Alltagsgeschichten, fantastischen und märchenhaften Stoffen, Thrillern und Krimis.

Zur Auftaktveranstaltung am Freitag, 22. April, konnten die Organisatoren den Berliner Autor und Kabarettisten Volker Surmann gewinnen, der ab 20 Uhr in der „Bar jeder Sicht“ aus seinem Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“ lesen wird. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.queer-gelesen.de zu finden.

Unterstützt wird das Festival von verschiedenen Verlagen, der Bar jeder Sicht und dem CSD Wiesbaden. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei, Spenden sind jedoch gern gesehen.

Sonntag, 6. März 2016

Erfahrungsbericht gegen die "Demo für Alle"

--- Persönlicher Erfahrungsbericht unseres Vorsitzenden Manuel ---


Fast eine Woche habe ich mich vor diesem Text gedrückt. Zum einen, weil ich eigentlich hoffte, dass doch alles ganz gut sei und unsere Gegenwehr gegen rückständige Bewegungen nicht mehr gebraucht wird. Zum anderen, weil die Bilder vom Sonntag, den 28.02.2016 sich setzen mussten und mir erneut das Gegenteil meiner Hoffnung deutlich machten.

Doch von vorne.
Am vergangenen Sonntag folgte ich früh morgens mit knapp 90 Personen aus Darmstadt, Frankfurt und Umgebung dem Aufruf von vielbunt e.V.. Wieder einmal formierte sich an diesem Tag die homophobe Bewegung "Demo für alle" in ihrer heimlichen Hauptstadt Stuttgart.

Das wollten wir und weit über 1.000 andere Gegendemonstrant_innen nicht unkommentiert stehen lassen. 

In Stuttgart angekommen und mit den motivierenden Worten von Rosa Opossum ausgestattet, gingen wir von der Universität in Richtung Schloßplatz. Wir waren eine bunte Truppe verschiedener Altersklassen.


Schon 200 m vor dem Platz wurden wir, ohne Kommentar und weitere Hinweise, von hochgerüsteten Polizist_innen eingekesselt und am weitergehen gehindert. Keiner sagte uns, warum wir aufgehalten wurden. Man ließ uns nach einigen Minuten zwar gehen, aber schon dieser Auftakt zeigte mir, die Polizei ist heute hier, um die "Demo für alle" zu ermöglichen und unsere Gegendemonstration so weit irgendwie möglich zu erschweren.


Während sich unsere Auftaktkundgebung formierte, wurden wir immer wieder Zeuge davon, wie Menschen auf dem Weg zu uns behindert und teilweise komplett durchfilzt wurden. Dabei wurden Schilder und Fahnen konfisziert, was wohl an lokalen Regelungen lag. Der Umgang mit den Demonstrant_innen war jedoch äußerst aggressiv. Es wurden, ohne ersichtlichen Grund, Personen Treppen herunter geschubst, angeschrieen und bepöbelt. Wohlgemerkt, dieser Umgang ging von den Einsatzkräften aus und gefährdete mehrfach die Unversehrtheit der Demonstrant_innen!


Um etwa 13:30 Uhr sammelten sich die Unterstützer der "Demo für alle" langsam auf dem für sie gedachten Platz. An einem Durchgang mit Blick auf diesen Platz sammelten sich einige Gegendemonstrant_innen. Hier zeigte die Polizei das erste mal deutlich, wen sie sich als "Feind" ausgesucht hatte. So wurde, der Grund dafür war nicht auszumachen, Pfefferspray großflächig in die Menge gesprüht und ohne Vorwarnung Gebrauch vom Schlagstock gemacht. Wer nicht schnell genug war, hatte entweder verätzte Augen oder offene Wunden am Kopf.

Langsam war das Gewaltpotenzial der Polizei abzusehen und viele der durchweg friedlichen Demonstrant_innen waren schon hier geschockt, dass man gegen sie so energisch vorgeht, obwohl sie doch nur ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen und einen Gegenpart zur politisch extrem gefährlichen "Demo für alle" bilden wollten.


Am hauptsächlichen Zugangspunkt zur "Demo für alle" sicherte die Polizei einen geregelten Zugang für deren "Besucher". Obwohl dieser Zugang leicht zu finden war, drängten sich immer wieder einzelne, meist ältere, Herrschaften durch die Masse der Gegendemonstrant_innen, was im Einzelfall eventuell noch ein Zufall gewesen sein könnte, war in dieser Masse eine klare Provokation gegen uns. 
Da wir eine dichte Menge auf den für uns freigegebenen Flächen darstellten, war für diese Menschen kein durchkommen. Erkannte die Polizei jedoch, dass sich diese Menschen unter uns befanden, bat man uns nicht darum Platz zu machen, oder hat uns beiseite geschoben, um die Leute dort rauszuholen. Nein es wurde direkt geschubst geschlagen und mit dem Pfefferspray gedroht. Auch hier war die Aufteilung klar. Die "Demo für alle" war für die Polizei das friedliche Volk, das geschützt wird und wir die aggressive Horde, die es zu zähmen gilt. Leider geht diese Beschreibung jedoch klar an der Realität vorbei.

Als sich die "Demo für alle"(DfA) dann in Bewegung setzte, um ihren Demonstrationszug zu formen, gingen auch wir in Parallelstraßen entlang, um die Demo permanent kritisch zu begleiten. Auf einer großen Kreuzung sammelten sich einige Gegendemonstrant_innen und wurden wieder von einer großen Anzahl von hochgerüsteten Polizisten in Empfang genommen.


Was auf dieser Kreuzung geschah, geht für mich in das Kapitel "Wie es die Polizei schafft Demonstranten zur Aggressivität zu zwingen" ein.

Etwa 50 m von dem geplanten Weg der "DfA" entfernt (diese war noch nicht in der Nähe) versuchte ein Teil der Gegendemonstrant_innen näher an die "DfA" zu gelangen. Das wurde ohne Vorwarnung und Gnade mit großen Mengen Pfefferspray und Schlägen auf die Köpfe beantwortet.

Ein Großteil der über 100 Verletzungen kam hier zustande. Und dabei handelt es sich um teilweise schwerwiegende Verätzungen und, laut meinen Informationen durch die ehrenamtlichen Sanitätsdienste, um Kopfverletzungen wie Platzwunden und Schädel-Hirn-Traumata.

Inzwischen wurde diese Situation auch von offiziellen Beobachtern kritisiert und das Vorgehen als unrechtmäßig eingestuft.


Dieses "Ergebnis" zeigt, dass es in dieser Situation dringender medizinischer Versorgung bedurfte. So wurden die Sanitätsdienste gerufen. Ein Sanitäter war auch direkt vor Ort und kümmerte sich um die etwa 20 akutesten Fälle. Die Verstärkung kam jedoch auf der Seite der "DfA" an und musste durch die Polizeiabsperrung.
Wer nun denkt, die Helfer_innen, die dringend benötigt wurden, wurden natürlich von der Polizei durchgelassen, irrt sich. Ich konnte beobachten, dass die Sanitäter nicht nur an der Arbeit behindert, sondern sogar mit Pfefferspray bedroht wurden.


Ich habe ja schon über Stuttgart 21 und die inzwischen zurecht verurteilten Vorgänge der Polizei damals gehört, dass aber die Polizei gegen durchweg friedliche Demonstrant_innen so vorgeht hat mich trotzdem geschockt.
Von Beginn an waren wir klar als die "gefährlichen Gegendemonstrant_innen" abgestempelt und in unseren Rechten eingeschränkt. Dazu wurden wir permanent mit Pfefferspray bedroht, dass nicht nur griffbereit war, sondern die meiste Zeit in der Hand getragen wurde.


Man bedenke übrigens mal folgendes:
Benutzt man als Bürger_in Pfefferspray gegen einen Angreifer, muss man nachweisen, dass Gefahr für Leib und Leben bestand, ansonsten ist die Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung nicht weit.
Dieses Kampfmittel wurde hier großflächig von den Polizist_innen eingesetzt!

Aus unserer Gruppe blieben zum Glück alle von schweren Verletzungen verschont. Reizungen der (Augen-)Schleimhäute trugen jedoch auch wir teilweise davon.

Trotzdem waren sich alle einig, wir MÜSSEN wieder dort hin, wenn die nächste hetzerische "Demo für alle" stattfindet. Dem rechten Mob, der sich mit kleinen Kindern schützt und diese dabei mit radikaler Propaganda beeinflusst und gegen andere Menschen aufhetzt, muss ein Gegenpol entgegen gesetzt werden!

Die positive Entwicklung der Unterstützerzahlen auf unserer Seite ist auch genau damit zu erklären. Wer einmal mit dabei war sieht die Notwendigkeit und Dringlichkeit und kämpft immer weiter, denn wir dürfen und werden uns von reaktionären und diskriminierenden Horden nicht einschränken lassen und die Ordnungsbehörden werden uns auch nicht einschüchtern!

Es geht um unsere Grund- und Menschenrechte!
Diese werden wir verteidigen, rechnet mit uns!
STONEWALL was a RIOT!