Dienstag, 27. Dezember 2016

We want YOU!





Der CSD Wiesbaden 2017 steht vor der Tür und neben zahlreichen Helfer*innen während der Veranstaltungen suchen wir Organisator*innen und Teamleiter*innen, die uns zwischen Januar und Mai helfen, den CSD vorzubereiten.


Für folgende Teams suchen wir je 2 Organisator*innen bzw. Leiter*innen, die der CSD-Projektleitung und dem WaWi-Vorstand als Ansprechpartner*in dienen und das Team eigenständig organisieren.
Dazu werden die Erfahrungen und Materialien der vergangenen Jahre natürlich zur Verfügung gestellt.


Für jedes Team werden ebenfalls Mitglieder gesucht, welche die Leitung unterstützen!






Melde Dich bei  Fragen und Interesse unter warmeswiesbaden@googlemail.com



                                 

                                  

                                  

Montag, 14. November 2016

Vielfalt macht SCHLAU. Ein Workshop für Diversität und Akzeptanz.

Donnerstag, 17.11.2016 um 19:00 Uhr im Frauen Museum Wiesbaden (Wörthstr. 5)

Etwa 5 bis 10 % der Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens, dass sie homo-, bi-, trans*- oder intersexuell sind. Viele Menschen machen diese Erfahrung in jungen Jahren, manche sind älter. Fast immer bildet der Moment des Coming-outs ein entscheidendes Lebensereignis. Vorurteile und Stereotype sind nicht nur bei Außenstehenden präsent, sondern sind bis zum Coming-out internalisiert und erschweren den Prozess.

SCHLAU Wiesbaden ist ein Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt. Wir coachen Jugendliche im Umgang mit Diversität. Ziele sind die Sensibilisierung für und die Förderung von Akzeptanz von unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen.
Aber was ist eigentlich mit den Erwachsenen? Wir laden alle Interessierten, ob jung, ob alt, dazu ein, bei einem SCHLAU-Workshop mitzumachen.

Wir freuen uns, in diesem Jahr erneut das frauen museum wiesbaden als Kooperationspartner*in gewonnen zu haben.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, erleichtert uns aber die Planung: warmeswiesbaden@gmail.com

Veranstalter: SCHLAU Wiesbaden (Warmes Wiesbaden E. V., AIDS-HIlfe Wiesbaden E. V.) und frauen museum wiesbaden.



Mittwoch, 2. November 2016

Buntes Bündnis in Hessen beschert sogenannter "Demo für alle" eine krachende Niederlage


Weit über 2.000 Demonstrant_innen folgten dem Aufruf von knapp 100 Organisationen, die sich im "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung" organisiert hatten.

In einem bunten und friedlichen Protest richteten sich die Teilnehmenden gegen die homophoben, diskriminierenden und ausgrenzenden Parolen, die von der sogenannten "Demo für alle" in Wiesbaden verbreitet wurden. Dort tummelten sich neben "besorgten Eltern" auch rechtsradikale jeglicher Ausprägung und waren, allen öffentlichen Lippenbekentnissen zum Trotz, vor Ort auch erwünscht. So wurden nachweislich hochrangige NPD Funktionäre als Ordner eingesetzt.

Wer auf dieser Ebene vorgibt "nicht homophob" zu sein und doch eigentlich nur "den Dialog zu suchen", ist entweder sehr naiv, oder hochgradig dreist.

Seit Jahren suchen wir den Dialog und bieten allen Menschen einen offenen Einblick in unsere Projekte. Von "Die Bunte Nummer", über "SCHLAU", bis zum Runden Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen gibt es zahlreiche Angebote, die sich Jede*r anschauen kann und die wir regelmäßig öffentlich vorstellen. Der Vorwurf, wir würden den Dialog verhindern, ist daher aus der Luft gegriffen.

Ähnlich liegt es mit dem als Vorwand genommenen Lehrplan Sexualerziehung, der in Zusammenarbeit mit Landeselternverband, Kirchen, Szenevereinen, Lehrkräften und Politik erstellt wurde. Eine Beteiligung der, hauptsächlich aus anderen Bundesländern mit Bussen angereisten, Personen ist bei einem solchen Landesthema natürlich nicht vorgesehen.


Den Verein Warmes Wiesbaden e.V. freut es, dass unserem Aufruf zu dem Bündnis eine so breite Menge an Organisationen gefolgt sind und somit der Großteil der Gesellschaft hinter den grundlegenden Rechten ALLER Menschen stehen und diese Informationen auch an die kommenden Generationen weitergeben wollen.


Den etwa 700 Teilnehmenden der sogenannten "Demo für alle" war nach kurzer Zeit klar, dass in Wiesbaden und Hessen keine großen rechten Würfe zu machen sind, so dass sie die Stadt wie ein böser Spuk nach kurzer Zeit wieder verließen. Mit einem verzweifelten Versuch der Wiesbadener AfD, doch noch Profit aus dem Wochenende zu schlagen, machten sie sich endgültig lächerlich. So wollte man das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus nutzen, um gegen den Oberbürgermeister Sven Gerich zu punkten. Dabei recherchierte man wohl nicht gut genug und übersah, dass diese Diskussion schon von einem Gericht geklärt wurde und zwar zugunsten der Flagge.


Wir ziehen ein erfolgreiches, positives Resümee und freuen uns, dass in Wiesbaden zwar immer Platz für faktenbasierte Diskussionen, jedoch NIE Platz für Hetze und gesellschaftliche Rückschritte ist.

Wir werden IMMER mehr sein, als der diskriminierende Mob, der sich als "bersorgte Bürger" tarnt.





Donnerstag, 13. Oktober 2016

Aufruf zur Demonstration des "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung"





Das „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ ruft auf zur Demonstration und Kundgebung am 30.10.2016




Als Bündnis vieler Vereine und Initiativen aus Wiesbaden und Rhein-Main treten wir für die Akzeptanz der Mannigfaltigkeit von Lebensweisen in Hessen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung ein.
Das Land Hessen hat im September endlich einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt sexueller Orientierungen anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht. Diese emanzipatorische und freiheitliche Aufklärung befürworten wir, denn sie befähigt junge Menschen bei ihrer sexuellen Identitätssuche Selbst-und Fremdverletzungen zu vermeiden, Selbstbewusstsein zu entwickeln und unerwünschten Übergriffen ein deutliches „Nein“ entgegenzusetzen.


Am 30.10.2016 will die sogenannte „Demonstration für Alle“ (DfA) den öffentlichen Raum in Wiesbaden einnehmen, wider den hessischen Lehrplan. Der Titel der sogenannten „Demo für Alle“ impliziert, dass alle Andersdenkenden und Anderslebenden kein Teil der Gesellschaft sind. Konform dazu lehnt die DfA Sexualaufklärung in der Schule strikt ab. Die Organisator*innen der DfA wollen zurück in die 1950er-Jahre, als Vielfalt und Akzeptanz keine Rolle spielten und sich alles dem traditionellen Familienbild unterzuordnen hatte. Daher mobilisiert die DfA mittels gezielter Desinformation und Vorurteilen gegenüber Schwule, Lesben und Trans*. Umgekehrt zwingen gerade Eltern mit der Ideologie der DfA ihren Kindern überkommene Geschlechterrollen vom Kleinkindalter an auf, was eine tatsächliche Frühsexualisierung ist.
Die Organisator_innen der DfA haben eine Demonstration für 2.000 Menschen angemeldet. Neben Teilen der rechtspopulistischen AfD rufen auch extrem rechte Gruppierungen wie die „Identitäre Bewegung Hessen“ zu der DfA auf. Dem tritt unser Bündnis entschieden entgegen!


Wir treten für eine freie und pluralistische Gesellschaft ein, die von den Grundwerten des gegenseitigen Respekts und der Akzeptanz aller Sexualitäten, Nationalitäten und Religionen getragen ist und ein gutes zwischenmenschliches Miteinander ermöglicht. Wir fordern die volle Emanzipation aller Geschlechter und Sexualitäten und eine dementsprechende Erziehung, die unseren Kindern die Chance zur freien und selbstbestimmten Entwicklung gibt.


Wir stehen nicht nur am 30.10. für eine offene Gesellschaft ein, in der Menschen einander respektieren und akzeptieren. Demokratie und menschliches Miteinander bauen auf dieser Basis auf. Aus diesem Grund ist ein gesellschaftlicher Rückschritt um Jahrzehnte für uns nicht akzeptabel. Wir stellen uns gegen die gezielte Panikmache und erneuerte Vorurteile und werben für die Akzeptanz
verschiedenster Lebensweisen.




Beteiligt euch! Das „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ setzt sich am 30. Oktober in Wiesbaden entschlossen für ein plurales und demokratisches Wiesbaden ein.








Donnerstag, 22. September 2016

Runder Tisch zu LSBT*IQ und 1. Warme Wiesn in Wiesbaden

Liebe Freund*innen,

eine tolle Woche, diese letzte Woche. Gemeinsam konnten wir in Wiesbaden einiges bewegen. Am 15.09. trat der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen in Wiesbaden zusammen und einen Tag später am 16.09. feierten wir die erste Wiesbadener Warme Wiesn auf dem Freudenberg.


Runder Tisch

Zuerst war da der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen, an dem wir uns als Verein gemeinsam mit anderen Vereinen und Gruppierungen beteiligen. Als Runder Tisch hatten wir den Leiter der Münchner Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ins Rathaus eingeladen. Die Stadt Wiesbaden stellte uns hierfür den ganz großen Saal zur Verfügung: Den Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung. Und, hurra, das Interesse war so groß, dass wir den Saal bis auf den letzten Platz füllen konnten!

Bild: LSU Hessen

Mit dabei auch die Koordinierungsstellenleiter aus Frankfurt und Mainz. Wir informierten und diskutierten und freuten uns über das rege Interesse. Und vor allem freuten wir uns zu hören, dass uns alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung bei unserem Vorhaben unterstützen würden, eine eben solche Koordinierungsstelle auch in Wiesbaden einzurichten. Das ist ein zentrales Ziel des Runden Tisches von Anfang an.

Bild: LSU Hessen


1. Warme Wiesn

Dann feierten wir gemeinsam mit der Kerbe- und Carnevalsgesellschaft Freudenberg die erste Wiesbadener Warme Wiesn. Fast ein Jahr ist es her, dass die KCG Freudenberg auf uns zugekommen ist und uns dazu einlud, das Freudenberger Oktoberfest mitzugestalten. Darüber haben wir uns riesig gefreut, denn für uns ist es toll zu erfahren, dass wir von allen Teilen der Stadtgesellschaft angenommen werden und in unseren Anliegen unterstützt werden. Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz. Danke, liebe KCG Freudenberg!

Bild: Warmes Wiesbaden

Samstag, 17. September 2016

Mitglieder: Einladung zur Mitgliedsversammlung am 1.10.2016

Wir laden unsere Mitglieder zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein:
Am Samstag, den 01.10.2016 um 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten des „Heimathafen“, Karlstraße 22.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung besteht noch ausreichend Zeit zum gemütlichen Beisammensein.

Danke, dass wir gemeinsam jeden Tag ein Stückchen wärmer machen können.


Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Berichte 2015
  2.1. Tätigkeitsbericht
  2.2. Kassenbericht
3. Entlastung des Vorstandes
4. Themen
  4.1. Vereinsadresse
  4.2. Regelungen zum Alter der Mitglieder
  4.3. Mitgliedsbeiträge
  4.4. Mittelfristige Finanzplanung
5. Ausblick 2017+
  5.1. Geplante Projekte
  5.2. Wünsche, Anregungen
6. Sonstiges

Donnerstag, 8. September 2016

„Perspektiven städtischer LSBT*IQ-Arbeit – was wir von München lernen können.“

Einladung: Donnerstag, 15.09.2016 um 19:00 Uhr
im Stadtverordnetensaal des Wiesbadener Rathauses

Liebe Freund*innen,

Der Runde Tisch zu LSBT*IQ-Lebensweisen Wiesbaden tritt seit Oktober 2014 regelmäßig im Rathaus zusammen um Aktionen und Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Ihm gehören lokale Vereine, Projekte und Initiativen an, welche dieses Netzwerk zusammen mit der Stadt Wiesbaden gegründet haben. Eine erste Aktion haben wir bereits auf den Weg gebracht: Unser Vielfaltsplakat, das vier Wochen in den ESWE-Bussen durch Wiesbaden fuhr und vielerorts aushängt.
Am 15.09.2016 folgt nun unsere erste gemeinsame Veranstaltung.
Der Leiter der Münchner Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Andreas Unterforsthuber kommt nach Wiesbaden. Er wird darüber informieren, wie es zur Einrichtung dieser Stelle in München kam, welche Bedeutung eine solche Stelle für die Stadtgesellschaft hat, warum es wichtig ist, diese Vielfalt städtisch zu verankern, und wie es in München gelingen konnte, diese Stelle auch haushaltsrechtlich abzusichern und aufzubauen.
Darüber hinaus freuen wir uns über die Teilnahme der LSBT*IQ-Koordinierungsstellenleiter Oliver Boerdner (Mainz) und Ali Temur (Frankfurt), die ebenfalls mitdiskutieren werden.

Die Einrichtung einer solchen Koordinierungsstelle in Wiesbaden halten wir für wichtig und zeitgemäß. Das zeigt auch die steigende Anzahl der Einrichtungen in anderen deutschen Großstädten. Vielfalt braucht Repräsentanz und Ansprechpartner*innen – für die Stadtgesellschaft wie auch für die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung.
Wir freuen uns darauf, mit Euch gemeinsam diesen Weg zur Einrichtung einer städtischen LSBT*IQ-Koordinierungsstelle in Wiesbaden zu bestreiten.

Seid mit dabei und unterstützt uns:
Am 15.09.2016 um 19:00 Uhr im Stadtverordnetensaal des Wiesbadener Rathauses.
Wir freuen uns auf Euch!

Das Einladungsschreiben unseres Schirmherren OB Sven Gerich kann hier abgerufen werden.