Freitag, 22. September 2017

Einladung zur Mitgliederversammlung 2017

Wir laden unsere Mitglieder herzlich zur Mitgliederversammlung ein. Diese findet statt am:

Samstag, den 7.10.2017 um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof (Murnaustr. 1).

Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Tätigkeitsbericht 2016
3. Kassenbericht 2016
4. Entlastung Vorstand
5. Vorstandswahlen
6. Perspektiven 2017 und 2018
7. Sonstiges

Da an diesem Abend auch die „Let’s Go Queer“ im Schlachthof stattfindet, besteht die Möglichkeit, danach gemeinsam dorthin zu gehen.

Es wäre toll, wenn Du uns kurz mitteilen könntest, ob Du dabei bist, am besten per E-Mail an warmeswiesbaden@gmail.com.

Da ebenfalls Vorstandwahlen anstehen und wir immer noch Interessierte suchen, die ein Vorstandsamt übernehmen würden, laden wir außerdem zu einem Infoabend ein.
Dieser findet statt am:
Mittwoch, den 4.10.2017, um 18:00 Uhr im fair.liebt (Wielandstr. 14).


Wir freuen uns auf Dich!

Dein Vorstandsteam Warmes Wiesbaden e. V.

Dienstag, 1. August 2017

Bundestagswahl 2017 - Befragung der Kandidaten





Liebe Wiesbadener Wähler_innen,

am 24. September findet die Bundestagswahl in Deutschland statt.

Da die Queerpolitik jede_n Menschen, auch weit über die LSBT*IQ-Community hinaus, betrifft und maßgeblich zur Lebensqualität und Gleichberechtigung aller Bürger_innen beiträgt, arbeiten wir schon seit langem daran, die unterschiedlichsten politischen Akteure in unsere Projekte einzubinden und hoffen, dass die Themen ernst genommen und zielführend in der Politik eingebracht werden.

Zu den grundlegendsten Themen, die in Wiesbaden und bundesweit in den vergangenen Monaten im Bereich LGBT*IQ diskutiert wurden, haben wir ALLE zur Bundestagswahl in Wiesbaden antretenden Bundestagskandidaten (es gibt nach unseren Informationen leider ausschließlich männliche) befragt. Hier das Anschreiben des Vereins. (noch vor der Eheöffnung, daher ist dieser Punkt enthalten)

Die nun aufgeführten Kandidaten haben uns geantwortet. Die Antworten sind jeweils unter dem Link hinterlegt.

Die Antworten sind genau so und in der abgebildeten Reihenfolge an uns gesandt worden, lediglich kleine Formatierungen wurden, zur besseren Lesbarkeit, angepasst.


Lucas Schwalbach (FDP)


Adrian Gabriel (Die Linke)


Felix Möller (Bündnis 90 / Die Grünen)


Simon Rottloff (SPD)


Ingmar Jung (CDU)


Kurz zusammengefasst folgen hier die Forderungen des CSD Wiesbaden 2017 (noch vor der Eheöffnung, daher ist dieser Punkt enthalten):

















































Freitag, 30. Juni 2017

Ehe für Alle!

PRESSEMITTEILUNG
 
Zur Entscheidung des deutschen Bundestages zur Öffnung der Ehe am 30.06.2017 meint der Vorsitzende des Vereins Warmes Wiesbaden e.V., Manuel Wüst: "Es war schon lange Zeit, diese Entscheidung zu treffen. Dabei geht es nicht nur um Gleichstellung und Anerkennung, sowie den Abbau von Diskriminierung auf rechtlicher Ebene. Es geht auch darum, ein gesellschaftliches Zeichen zu setzen, das von über 80% der Bevölkerung befürwortet wird. Dies ist auch ein Erfolg der jahrzehntelangen Demonstrationen und des Einsatzes von unzähligen Menschen, die für die Rechte kämpfen."
 
Um diesen Erfolg auf allen Ebenen feiern zu können, lädt der Verein Warmes Wiesbaden e.V. zu einem spontanen Zusammentreffen aller Unterstützer_innen um 19:45 Uhr in den Reisinger Anlagen ein!
 

Dienstag, 13. Juni 2017

Der Tag wird kommen

Ein Gastartikel von Micha Becker
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„Hey, Opa!“, hörte ich Judith sagen und schreckte unvermittelt auf – ich war beim Lesen wohl kurz im Sessel eingenickt. Als ich aufblickte, sah ich die Kinder vor mir stehen, leicht schmunzelnd und mit ihren vertrauten wissbegierigen Gesichtern.
„Erzähl mal von eurer Hochzeit!“, fuhr Judith fort. Und Paul-Michel sagte: „Ja, die Mama hat uns neulich erzählt, dass du und der Opa Magnus erst voll spät geheiratet haben. Warum eigentlich?“ Ich nahm die Lesebrille ab, schaltete sie aus und legte sie auf den Couchtisch.
„Ach“, sagte ich, „das ist schnell erzählt. Zum Einen haben der Opa Magnus und ich uns erst recht spät kennengelernt. Aber dann war es Liebe auf den ersten Blick. Oder sagen wir mal: auf den zweiten Blick. Und zum Anderen war das damals ja noch gar nicht so lange möglich.“ – „Was war nicht möglich? Das Heiraten?“, fragte Judith. Und bevor ich antworten konnte, sagte Paul-Michel: „Quatsch! Die Leute heiraten doch schon total lange!“
Ich ertappte mich dabei, wieder dieses wohlwissende Lächeln aufzusetzen: „Das stimmt, Paul-Michel, aber du vergisst dabei, dass wir zwei Männer sind. Und dass Männer Männer und Frauen Frauen so wirklich heiraten dürfen, das wurde erst viel später eingeführt.“ Die beiden schauten mich verdutzt an. Und da ich ahnte, dass das jetzt wohl doch etwas länger dauern würde, bat ich sie, sich auf die Couch zu setzen.

  „Wie soll ich euch das jetzt erklären?“, setzte ich an. „Ihr müsst wissen, Homosexualität war in Deutschland ganz lange verboten. Viele dachten früher noch, das sei eine Krankheit, und die, die es gut mit Leuten wie Opa Magnus und mir meinten, die wollten das heilen.“
Paul-Michel zog die Augenbrauen hoch und fragte: „Und die, die es nicht gut meinten?“ – „Die wollten Schwule ins Gefängnis sperren oder sogar töten“, antwortete ich. Die Kinder schauten mich erschrocken an. „Aber keine Angst“, fuhr ich fort, „das haben die Opas alles nicht mehr erleben müssen. Als wir heranwuchsen, wurde das schon nicht mehr bestraft. Aber dass der Paragraf endgültig gestrichen wurde, das dauerte noch – da war ich ungefähr so alt wie du, Judith. Und danach brauchte es eben noch einige Zeit bis sich das – ich sag mal – normalisiert hatte.“ – „Was heißt normalisiert?“, wollte Paul-Michel wissen und Judith sagte schnippisch: „Na, dass das normal wurde, du Ochse!“ – „Na, na, na!“, ermahnte ich und fuhr fort:


„Ich mach es mal an einem Beispiel fest: der Thomas Hitzlsperger war damals der erste Profi-Fußballer, der sich öffentlich dazu bekannte, dass er auf Männer steht. Das war so Anfang 2014, da hatte er seine aktive Karriere schon beendet.“ Judith runzelte irritiert die Stirn und fragte: „Warum? Ich meine, gab es denn damals so wenige Profi-Fußballer?“ Ich musste wieder lachen: „Nein, nein. Die Bundesliga war damals auch so groß wie heute. Und dass das statistisch sehr unwahrscheinlich war, dass von über 800 aktiven Spielern alle heterosexuell waren, das war uns schon damals klar. Aber die Leute trauten sich einfach nicht, das zuzugeben. Das gesellschaftliche Klima war – wie soll ich sagen? – manchmal immer noch sehr vergiftet.
Es gab da zum Beispiel diese Demonstrationen...“ – „Demonstrationen gegen schwule Fußballer?“, unterbrach Paul-Michel mich. „Nein“, erwiderte ich, „nicht gegen schwule Fußballer. Und auch nicht so direkt gegen Schwule. Aber als in Baden-Württemberg der Sexualkundeunterricht reformiert werden sollte, wurde das plötzlich zu einer ganz großen Nummer aufgebauscht. Da waren auf einmal ein paar tausend Menschen in Stuttgart auf der Straße, die ernsthaft dagegen protestierten, dass ihre Kinder jetzt alle zu Lesben und Schwulen umerzogen werden sollten!“
Die Kinder blickten mich mit großen Augen an. Paul-Michel verzog die Mundwinkel zu einem ungläubigen Grinsen und sagte: „Komm jetzt, Opa, du verarschst uns doch!“ – „Aber wenn ich es euch doch sage!“, entgegnete ich und stand auf, um meiner Rage mehr Raum zu geben, während ich weitererzählte: „Als Perverse haben sie uns beschimpft! Als abnorme Wesen! Eine Frau hat uns in einem Fernsehinterview allen Ernstes mit Kälbern verglichen, die mit zwei Köpfen geboren werden! Ganz ekelhafte Zeiten waren das!“ – „Und das ist noch sehr milde ausgedrückt“, ergänzte Judith. „Ja“, sagte ich, seufzte und setzte mich wieder in meinen Sessel, „und dass da viele Leute Angst hatten, sich zu offenbaren, fand ich zwar nicht schön – selbstverständlich nicht – aber es war zumindest nachvollziehbar. Gerade wenn die berufliche Karriere davon abhing, wollte sich dem einfach niemand aussetzen.“

Judith brach als Erste das beklommene Schweigen, das daraufhin einige lange Sekunden eingetreten war: „Und wie kam es dazu, dass der Opa und du dann doch geheiratet haben?“ Ich stand auf, ging zum Wohnzimmerschrank und nahm das Fotoalbum heraus. Ich zeigte ihnen Bilder von Magnus und mir, wie wir im Sommer im Park miteinander turtelten. „Wir haben uns über gemeinsame Freunde kennengelernt“, erzählte ich, „da waren wir schon beide in den Dreißigern. Und ungefähr zur selben Zeit gab es dann diese Abstimmung in Irland, bei der circa Zweidrittel für die Öffnung der Ehe votierten.“ – „Ganz anders als in Deutschland“, sagte Paul-Michel, woraufhin ich ein wenig zu beschwichtigen versuchte: „Na ja, ganz so schlimm, wie ich es eben dargestellt habe, war es hier ja auch nicht.
Die Leute, die damals gegen uns waren, waren zwar sehr laut, aber bei Weitem nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Ganz im Gegenteil: die meisten Menschen gönnten uns schon unser Glück. Sogar unter den Wählerinnen und Wählern der christlichen Parteien waren Dreiviertel für die Eheöffnung. Und durch die Abstimmung in Irland kam dann auch in Deutschland wieder einiges in Bewegung.“ Paul-Michel blickte vom Album auf und erwiderte: „Aber die haben dann doch nicht einfach so die Ehe für euch freigegeben? Das kann ich jetzt nicht wirklich glauben.“ – „Das dauerte auch noch ein wenig“, sagte ich, „und auch diesmal ließen mich die Argumente der Gegenseite wieder reichlich am gesunden Menschenverstand zweifeln.“ Judith fragte mich, ob es schon wieder Vergleiche mit zweiköpfigen Kälbern gab. „Das nicht. Aber die Ministerpräsidentin des Saarlandes gab beispielsweise zu bedenken, wenn wir die Ehe nun auch für Lesben und Schwule öffnen würden, dass wir sie dann auch für Geschwister oder mehr als zwei Personen öffnen müssten. Andere hatten Angst, dass der Papa irgendwie einen Knacks kriegen könnte, wenn wir ihn adoptieren, und so weiter und so fort.“ – „Und wie ging es dann weiter?“, wollte Paul-Michel wissen.

Ich blätterte ein paar Seiten weiter und zeigte auf das Foto, auf dem ich vor Magnus kniete. „Das war ungefähr ein Jahr nach der Öffnung der Ehe“, sagte ich, „da sind die Opas zur Hohen Acht gefahren, ich hab mir ein Herz gefasst und um seine Hand angehalten.“ – „Und er hat Ja gesagt!“, jubelte Judith. „Genau“, sagte ich, „und ein Jahr darauf haben wir Hochzeit gefeiert, ein ganzes Wochenende lang mit all unseren Lieben. Alle im feinen Zwirn, mit einer Band und Buffet, haben viel zu viel Wein getrunken und so sehr getanzt, dass uns noch tagelang die Füße schmerzten. Zwei Jahre später haben wir dann den Papa zu uns geholt und im Jahr darauf die Tante Simone.
Und den Rest kennt ihr ja.“ – „Krass, Opa“, sagte Paul-Michel, „was für eine Geschichte!“ Judith lächelte zustimmend und ich freute mich, dass sie ihnen gefallen hatte.
„So“, sagte ich, „jetzt aber raus mit euch! Das Wetter ist viel zu schön, um die Zeit im Wohnzimmer zu verbringen, und die Opas wollen jetzt auch ihre Fünf-Uhr-Tüte zu sich nehmen.“

Als die Kinder vor der Tür spielten, ging ich in die Küche und bereitete den Tee und alles Weitere zu, um es Magnus in den Garten zu bringen. Der lag schlafend in der Hängematte neben dem Rosenbusch und ich stellte das Tablett neben ihn auf den Tisch. Als ich ihn küsste, schlug er die Augen auf und fragte: „Was gibt’s?“ Ich erzählte ihm, dass Judith und Paul-Michel wissen wollten, wie wir geheiratet hatten. „Und was hast du ihnen erzählt?“, wollte er wissen. Ich antwortete: „Ich habe ihnen erzählt, dass ich einmal einen schönen Prinzen traf, der damals noch mehr Haare auf dem Kopf als in den Ohren hatte. Und dass Liebe alle Grenzen überwindet.“ Er zog mich zu sich in die Hängematte und wir dösten in die Abendsonne hinein.


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Am 25.06. demonstrieren sie wieder gegen eine freie, offene und tolerante Gesellschaft.
Wir lassen dies nicht zu und kämpfen weiter, denn "Der Tag wird kommen" ist keine absurde Utopie, sondern unser Bild von der Gesellschaft.
Am 25.06. also ab 12 Uhr am HBF Wiesbaden für eine freie Gesellschaft demonstrieren!

Mittwoch, 5. April 2017

Klare Haltung zu den Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien!

Tschetschenien: Brief an die Bundesregierung


Seit Tagen wissen wir von den verschleppten, gedemütigten, gefolterten und teilweise ermordeten Homosexuellen in Tschetschenien. Getan hat sich auf offizieller Seite noch nichts.

Somit schließen wir uns dem offenen Brief an, der vom Hamburg Pride an Herrn Gabriel gesendet wurde!


Sehr geehrter Herr Minister Gabriel,


aus zahlreichen Medienberichten geht aktuell hervor, dass es in Tschetschenien zu massiven Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schwulen kommt. So sollen über 100 mutmaßlich homosexuelle Männer verschleppt und mindestens drei ermordet worden sein.
Die Machthaber der autonomen Republik Tschetschenien tun dies laut Medienberichten als Falschmeldungen ab, da sie grundsätzlich die Existenz von Homosexualität in ihrem Land bestreiten. Der russische LGBT- Aktivist Igor Koschetkov hat indes die Vorgänge in einem Radiointerview bestätigt.


Das von den Medien berichtete Vorgehen der tschetschenischen Behörden ist absolut inakzeptabel und ein eklatanter Verstoß gegen die Menschenrechte der Betroffenen. Es ist nicht hinnehmbar, dass eine Regierung staatlich organisierte Ermordungen und eine brutale Verfolgung sexueller Minderheiten durchführt. Dies muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden, außerdem müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.


Warmes Wiesbaden e.V. fordert Sie mit allem Nachdruck auf, den Berichten aus Tschetschenien unmittelbar nachzugehen und alles in Ihrer Macht Stehende zu unternehmen, damit die brutale Verfolgung sexueller Minderheiten in Tschetschenien gestoppt und die Einhaltung der Menschenrechte sichergestellt werden kann. Wir möchten Sie außerdem dringend bitten, die Machthaber in Tschetschenien auf diplomatischem Wege aufzufordern, menschenrechtliche Standards und Verpflichtungen einzuhalten, und sich nicht damit herauszureden, dass es keine Homosexualität in ihrem Lande gebe.


Mit freundlichem Gruß



Dieser Brief stammt im Original vom Hamburg Pride und wurde von diversen Organisationen und Privatpersonen an folgende Empfänger verschickt:


Herrn Bundesminister des Auswärtigen
Sigmar Gabriel
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
11013 Berlin


Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung
Dr. Bärbel Kofler MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin


Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Dienstag, 27. Dezember 2016

We want YOU!





Der CSD Wiesbaden 2017 steht vor der Tür und neben zahlreichen Helfer*innen während der Veranstaltungen suchen wir Organisator*innen und Teamleiter*innen, die uns zwischen Januar und Mai helfen, den CSD vorzubereiten.


Für folgende Teams suchen wir je 2 Organisator*innen bzw. Leiter*innen, die der CSD-Projektleitung und dem WaWi-Vorstand als Ansprechpartner*in dienen und das Team eigenständig organisieren.
Dazu werden die Erfahrungen und Materialien der vergangenen Jahre natürlich zur Verfügung gestellt.


Für jedes Team werden ebenfalls Mitglieder gesucht, welche die Leitung unterstützen!






Melde Dich bei  Fragen und Interesse unter warmeswiesbaden@googlemail.com



                                 

                                  

                                  

Montag, 14. November 2016

Vielfalt macht SCHLAU. Ein Workshop für Diversität und Akzeptanz.

Donnerstag, 17.11.2016 um 19:00 Uhr im Frauen Museum Wiesbaden (Wörthstr. 5)

Etwa 5 bis 10 % der Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens, dass sie homo-, bi-, trans*- oder intersexuell sind. Viele Menschen machen diese Erfahrung in jungen Jahren, manche sind älter. Fast immer bildet der Moment des Coming-outs ein entscheidendes Lebensereignis. Vorurteile und Stereotype sind nicht nur bei Außenstehenden präsent, sondern sind bis zum Coming-out internalisiert und erschweren den Prozess.

SCHLAU Wiesbaden ist ein Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt. Wir coachen Jugendliche im Umgang mit Diversität. Ziele sind die Sensibilisierung für und die Förderung von Akzeptanz von unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen.
Aber was ist eigentlich mit den Erwachsenen? Wir laden alle Interessierten, ob jung, ob alt, dazu ein, bei einem SCHLAU-Workshop mitzumachen.

Wir freuen uns, in diesem Jahr erneut das frauen museum wiesbaden als Kooperationspartner*in gewonnen zu haben.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, erleichtert uns aber die Planung: warmeswiesbaden@gmail.com

Veranstalter: SCHLAU Wiesbaden (Warmes Wiesbaden E. V., AIDS-HIlfe Wiesbaden E. V.) und frauen museum wiesbaden.